Sprechen und zuhören
Niemand lernt, arbeitet oder entwickelt sich allein.
Schule lebt von Beziehungen.
Deshalb verstehen wir Kooperation und Dialog nicht nur als organisatorische Methoden, sondern als grundlegende Haltung.
Dialog beginnt dort, wo wir nicht nur unsere eigene Position vertreten, sondern bereit sind, unser Gegenüber wirklich wahrzunehmen.
Wir hören zu. Wir fragen nach. Wir sprechen Probleme an. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen.
Dabei müssen wir nicht immer einer Meinung sein. Eine gute Gemeinschaft hält Unterschiede aus.
Beteiligung lässt Verantwortung wachsen
Wir möchten, dass Menschen unsere Schule mitgestalten.
Schülerinnen, Schüler und Studierende bringen ihre Perspektiven ein. Lehrkräfte und Mitarbeitende tragen Verantwortung für die Entwicklung unserer Schule. Eltern, Praxispartner und weitere Kooperationspartner ergänzen unsere Sichtweisen.
Beteiligung bedeutet für uns aber mehr als Mitreden.
Wer gestaltet, übernimmt Verantwortung.
Damit folgt unsere Beteiligungskultur auch dem christlichen Prinzip der Subsidiarität: Menschen sollen Verantwortung dort übernehmen können, wo sie selbst gestalten, entscheiden und handeln können.
Demokratie braucht Haltung
Demokratisches Handeln beginnt im Alltag.
Es zeigt sich darin, andere Meinungen auszuhalten, Konflikte friedlich auszutragen, Verantwortung zu übernehmen und die Würde des Gegenübers auch dann zu respektieren, wenn man widerspricht.
Deshalb fördern wir Mitbestimmung, politische und gesellschaftliche Urteilsfähigkeit und die Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl einzusetzen.
Freiheit und Verantwortung gehören für uns zusammen.
Schule braucht Partner
Als Berufskolleg sind wir Teil eines großen Netzwerks.
Wir arbeiten mit Praxiseinrichtungen, Hochschulen, kirchlichen und sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen, anderen Schulen und weiteren Partnern zusammen.
Gerade als Berufskolleg brauchen wir diese Verbindung nach außen. Unsere Lernenden sollen erleben, dass berufliche Wirklichkeit, Wissenschaft, gesellschaftliche Entwicklungen und Schule miteinander verbunden sind.
Begegnung erweitert den Blick
Internationale Erfahrungen und interkulturelle Begegnungen helfen dabei, die eigene Perspektive zu erweitern und zu hinterfragen.
Wir möchten junge Menschen darin unterstützen, offen auf andere Menschen zuzugehen und zugleich eine eigene Haltung zu entwickeln.
Unsere katholische Identität bedeutet für uns deshalb nicht Abgrenzung. Sie gibt uns einen Standpunkt, von dem aus echte Begegnung möglich wird.
Wir zeigen, wofür wir stehen
Auch Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir als Dialog.
Wir machen sichtbar, was unsere Schule bewegt, wofür wir stehen und wie wir unseren Bildungsauftrag gestalten.
Dabei geht es uns nicht allein darum, ein positives Bild nach außen zu vermitteln.
Glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit beginnt damit, dass das, was wir kommunizieren, mit dem übereinstimmt, was Menschen bei uns erleben.
Aus Zuhören wächst Verständnis.
Aus Beteiligung wächst Verantwortung.
Aus Zusammenarbeit wächst Vertrauen.
Aus Begegnung wächst Gemeinschaft.