Religiöse Aktivitäten am Erzbischöflichen Berufskolleg Köln

Unser Anliegen

Als Schule in kirchlicher Trägerschaft haben wir unsere Wurzeln in einem christlichen Verständnis von Mensch und Welt. Das beutet für uns konkret, jeden Menschen in seiner Individualität als Person wahrzunehmen. Wir möchten alle Schüler, Schülerinnen, Studierenden, Mitarbeiter*innen und Kollegen*innen in einem Klima gegenseitiger Achtung und Anerkennung in ihren Selbstentfaltungskräften unterstützen und in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördern.

Im Rahmen der Schulseelsorge eröffnen wir unseren Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, den christlichen Glauben zu erleben und auf ihre persönliche Entwicklung zu beziehen. Dabei wird auch immer wieder der Blick über das eigene Leben hinaus auf unsere Verantwortung in der Welt geweitet und es ist auch Platz für die eigenen Anfragen und Zweifel, die oft wichtige Anstöße auf dem Weg von einem Kinderglauben zu einer erwachsenen Spiritualität sind.

Hierzu schaffen wir Anlässe, z.B. in Gottesdiensten oder in der besonderen Gestaltung von Festzeiten im Kirchenjahr, in denen vielfältige Formen des religiösen Gemeinschaftserlebens verwirklicht werden.

Ansprechpartner

Unser Schulseelsorger ist Pfarrer Klaus Thranberend. Er ist gleichzeitig Pfarrer der benachbarten Hochschulgemeinde. Zudem gibt es ein Schulseelsorgeteam, bestehend aus mehreren Kolleginnen und Kollegen. Im Arbeitskreis Schulpastoral sind auch drei Schüler/innen vertreten. Zu festen Zeiten ist ein Mitglied des Seelsorgeteams im Rahmen einer Kontaktstunde für Schüler*innen und Kolleg*innen im Schulseelsorgeraum ansprechbar.

Gottesdienste

Unsere großen Schulgottesdienste mit der gesamten Schulgemeinschaft feiern wir zu Beginn des Schuljahres, vor Weihnachten und zu speziellen Anlässen im Dom, in einer der großen Kirchen Kölns oder im Foyer unserer Schule. Diese Gottesdienste werden von mehreren Klassen mit verschiedenen Musik-, Religions- und Kunstkolleg*innen kooperativ vorbereitet.

Schulgottesdienste

Bildungsganginterne Gottesdienste finden donnerstags in der Schul- und Hochschulkirche Papst Johannes XXIII. statt. Diese werden federführend von einer Klasse im Religionsunterricht vorbereitet.

Thematisch beziehen wir uns auf den Jahreskreislauf oder auf etwas, das uns aktuell besonders beschäftigt. Gute Texte, Rollenspiele, gemeinsame Aktionen und moderne Lieder liegen uns besonders am Herzen. Vor den Prüfungen finden Segnungs- und Stärkungsgottesdienste statt.

Gestaltete Festzeiten

Im Advent gibt es eine Installation im Foyer unserer Schule mit der Möglichkeit, Sorgen, Wünsche und Bitten zu äußern, die in den vorweihnachtlichen Gottesdienst im Dom einfließen.

Der Aschermittwoch wird besonders gestaltet.

In der österlichen Bußzeit wird eine „andere Pause“ angeboten mit den Möglichkeiten der Entspannung im Meditationsraum, einem Friedensgebet und Stationen zum „Leidensweg der Ökonomie“ in der Kirche.

Tage persönlicher und religiöser Orientierung

Die Tage persönlicher und religiöser Orientierung finden für die Unterstufen des Erzbischöflichen Berufskollegs in Vallendar in Haus Wasserburg statt. Die Jugend- und Familienbildungsstätte der Pallottiner bietet den Klassen, angepasst an die unterschiedlichen Bildungsgänge, für zweieinhalb Tage den idealen Raum, sich selber, ihren Mitschüler*innen und Gott zu begegnen.

Workshops, Meditationen, Gottesdienste, Impulse, Gespräche mit den Patres, den Referenten und den begleitenden Lehrer*innen und Freizeitaktivitäten werden gerne angenommen und engagiert mitgestaltet.

Tauf- und Firmvorbereitung

Erwachsene konfessionslose Schüler*innen und solche, die nur einen Teil der Sakramente empfangen haben, haben die Möglichkeit, sich bei uns darauf vorzubereiten, Glaubensgespräche zu führen und durch die Taufe, die Kommunion und die Firmung in die Kirche aufgenommen zu werden. Die Mitglieder des Schulseelsorgeteams bieten diese Vorbereitung für Studierende der Fachschule alle zwei Jahre an. Die Spendung des Sakramentes erfolgt im Sommer durch einen Weihbischof in der Schulkirche.

Impulse für ein Leben aus dem Glauben

Eine „Säule der guten Nachrichten“ bietet im Foyer die Möglichkeit, miteinander positive Gedanken, Ansätze und Neuigkeiten zu teilen.

Eine Schatzkiste lädt dazu ein, sich einen Impuls am Tagesbeginn, zwischendurch oder für den Heimweg herauszunehmen und darüber nachzudenken.

Lehrerbesinnungstag

Auch die Lehrkräfte haben in jedem zweiten Jahr einen Einkehrtag, den sie bewusst in Muße miteinander und mit Gott verbringen. Hier erhalten sie die notwendige Stärkung, um sich wieder neu füreinander und für die gesamte Schulgemeinschaft einsetzen zu können.


Religionspädagogische Zusatzqualifikation für Berufspraktikant/innen der Fachschule für Sozialpädagogik

Organisation:

  • Kleine Kursgruppen
  • Betreuung durch Religionspädagoginnen

Treffen:

  • 4x2 Tage (Freitag/Samstag) à 6 Stunden
  • 2 Unterrichtstage (Samstag) à 6 Stunden
  • Beratungsgespräch in der Praxis durch Tandembesuch
  • Abschluss: Fachgespräch in Kleingruppen

Inhalte:

  • Reflexion der Praxis
  • Methoden erproben und reflektieren
  • Eigene Einstellung zur Religionspädagogik
  • Konzepte religionspädagogischer Kompetenz
  • Institutionelle Aspekte

Ziele:

  • Vertiefung religionspädagogischer Kenntnisse
  • Ermutigung zum religionspädagogischen Handeln
  • Teilnehmerzentriertes Arbeiten in religionspädagogischer Arbeit

  • Text:Birgit van Elten, Susanne Schmalen-Höfer
  • Titelbild & Artikelfotos:Carsten Arntz, Reinhold Horz
  • Fotos (Bilderreihe):Carsten Arntz, Reinhold Horz